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Goldwaschen im Schwarzatal - Thür.Wald

Goldwäscher Achim Sommer

und der Fund seines Lebens am Goldwaschplatz

in Mellenbach-Glasbach

 

Beitrag im Allgemeinen Anzeiger, 0173 / 3 721 457

 

Am Montag den, 4.8.2008, fand Achim Sommer, seinen bisher spektakulärsten Fund in seiner Waschpfanne. 13 Nuggets landeten in seiner Waschschüssel, als er mit seiner Waschpumpe ein Nugget nach dem anderen aus der Felsspalte heraussaugte. © Allgemeiner Anzeiger

 

 

 


 

 

 

Achim Sommer: “Das ist der Fund meines Lebens! Die 13 Nuggets lagen alle in dieser Felsspalte. Ich hatte den richtigen Riecher!” Dieser Goldfund fand ein besonderes Echo in der Thüringer Presselandschaft. Anbei Ausschnitte aus der ©BILD vom 7.8.08 und Allgemeiner Anzeiger Saalfeld-Rudolstadt vom 6.8.08.  

 


 

Das Magazin

 

 Das Magazin berichtet in einem ausführlichen Bericht von © Beate Tyron über das Erlebnis “Gold waschen” in Mellenbach-Glasbach/ Schwarzatal.

   

 

 

 

 

 

 


 

Goldtraditionen im Schwarzatal

 

Durch den Übergang zur Ware - Geld - Wirtschaft wurde die Gewinnung von Edelmetallen und Erzen für die Landesherren immer bedeutungsvoller. Die Berge links und rechts der Schwarza verfügten über entsprechende geologische Voraussetzungen (wovon Bezeichnungen wie z.B. “Güldene Kirche”, “Goldisthal” noch heute zeugen). Quelle:©www.mellenbach-glasbach.eu

Aber auch Begriffe im Seiffen (Glasbachtal) deuten auf Goldgrabungen hin. Auf dem Birkigt findet man noch heute zwischen den Weiden undeutbare Erdhügel, welche laut aus Überlieferungen in der Familie aus der Goldgräberzeit stammen, die vorhandene Quelle ist heute ein "Moorgebiet" und verlandet.

Die güldene Kirche, ein Aussichtspunkt auf dem Steinberg. Hier finden Stollenliebhaber unterhalb des Steinbergblicks einen ca. 15-20 m langer Stollen, der frei zugänglich ist und ergründet werden kann. Er wurde in einer Zeit getrieben, als man in dieser Gegend nach Gold vermutete. Schnell wurde dieses jedoch wieder beendet, geblieben ist dieser kleine Stollen. Nach Überlieferungen war dieses vor ca. 200 Jahren, die Unmengen von Geröll deuten auf Abraum hin.

 

 


 

 

Hinweisschild auf den Geheimnis umwitterten Stollen, 0173 / 3 721 457     Der Stolleneingang, mystisch und unheimlich.     Der Blick aus dem Stollen, am Ende befindet sich ein größeres Gewölbe, was mag man wohl gesucht haben?

Wegweiser von Oberhain kommend.

 

Ca. 20 Meter unterhalb des Steinberghäusschen findet man versteckt einen kleinen begehbaren Stollen und wenn man ganz genau hinschaut, sieht man eine Unzahl von goldig glänzenden Einschlüssen.

 

Blick aus dem Stollen, am Ende kann man aufrecht, in einer Art Gewölbe stehen. Aus Übermittlungen, sollen sich noch weitere Stollen im Umkreis befinden, welche aber nicht mehr bekannt sind.

 

 

Wissenschaftliche Ergründung: Glasbach-Granit [Glasbach Granite] ¾ in die neoproterozoische ® Frohnberg-Formation südöstlich des ® Kernzone-Komplexes im Bereich des Schwarzburger Antiklinoriums meist schichtparallel intrudierter, teilweise stark kataklastischer, geschieferter und mylonitisierter mittelkörniger cadomischer Granit (Abb. 34.1); 207Pb/206Pb-Bestimmungen weisen auf ein Bildungsalter von 541 ± 7 Ma b.p. (Ediacarium/Kambrium-Grenzbereich) hin. /TS/    
Literatur: H.-R. v. Gaertner (1951); F. Falk (1974); P. Bankwitz & E. Bankwitz (1995a); M. Gehmlich et al. (1997a, 1997b, 1998); U. Linnemann et al. (1997; 1999, 2000); M. Gehmlich (2003); M. Tichomirowa (2003); P. Bankwitz & E. Bankwitz (2003a)

© http://regionalgeologie-ost.de/Dok%20G.htm